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Fahrradschloss

Endlich ist es da…

Das neue Elektro Mountainbike. Lange haben Sie dafür gespart und sich intensiv damit beschäftigt welches Rad denn jetzt für Sie das Beste ist.

Nun steht es vor Ihnen und natürlich geht es gleich mal zu einer Probefahrt. Bei der Gelegenheit kann man ja mal eben bei der Post vorbei oder sich mit Freunden an der Eisdiele treffen.

Aber wohin mit dem neuen Rad? Wie kann ich mein wertvolles Bike am besten schützen?

Mit einem „normalen“ Fahrradschloss werden Sie Ihr wertvolles Bike wohl kaum vor Diebstahl schützen können. Ein Fahrrad Diebstahl dauert im Schnitt 3 Minuten. Ist der Dieb bis dahin nicht an seinem Ziel, dann lässt er von meist von seiner „Beute“ ab.

Aber keine Angst – es gibt eine Lösung!

Generell gilt:

Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an fest verankerten Gegenständen ab und sichern Sie nicht nur den Rahmen, sondern auch die Räder.

Vergessen Sie dabei Ihren Sattel nicht – wenn er sehr teuer war nehmen Sie Ihn am besten mit.

Nehmen Sie den Akku mit – ohne diesen ist Ihr E – Bike praktisch wertlos.

 

Wie sichern Sie Ihr Bike richtig:

Bei vielen E Bikes sind Rahmenschlösser vom Hersteller schon integriert. Leider reicht dies alleine noch lange nicht aus, da es ein leichtes ist das Bike wegzutragen oder wegzurollen.

Zu dem Rahmenschoss sollten Sie unbedingt noch ein weiteres Fahrradschloss anbringen. Nehmen Sie hierzu nicht gerade ein Schloss, das man mit einer normalen Zange durchkneifen kann. Je stabiler das Schloss umso mehr Werkzeug braucht der Dieb – nicht jeder läuft mit einer Flex rum. Achten Sie beim Kauf auf TÜV- bzw. GS-Zeichen.

Sollten Sie Ihr Rad für längere Zeit aus den Augen lassen sollten Sie Ihren Akku vom Rad mitnehmen. So ist ihr Rad für Langfinger meist uninteressant.

Wie erkennt man ein gutes Fahrradschloss?

Es gib fünf verschiedene Arten von Schlössern: Kabel- und Spiralkabelschlösser, Bügelschlösser, Panzerkabel und Rahmenschlösser.

Rahmenschlösser und Spiralkabelschlösser sind als Diebstahlsicherung völlig unzureichend. Bei den Spiralkabelschlösser reicht meist ein Seitenschneider aus um dieses zu knacken.

Rahmenschlösser sollten nur in Verbindung mit einem Panzerkabel oder Bügelschloss verwendet werden. Dies hat den Effekt, dass das Hinterrad vor „Teilklau“ gesichert ist.

Worin unterscheiden sich die einzelnen Schlösser:

Bügelschlösser: 

Fahrradschloss ABUS Bügelschloss
Die schweren Stahlbügel sind zur Zeit das beste was sie in Punkto Diebstahlsicherung bekommen können. Ein gewaltsamer Aufbruch auf offener Straße ist mit wenig Erfolg gekrönt – und wenn es nicht schnell geht lässt der Dieb von der Beute ab. 

 

 

Panzerkabel und Ketten:

Fahrradschloss Abus Fahrradschloss
Gute Panzerkabel und Ketten sind von der Qualität mindestens genauso gut wie Bügelschlösser. Sie bieten aber den Vorteil, dass sie nicht so schwer und wesentlich flexibler sind. Das erleichtert das sichern Ihres Bikes an ein fest verankerten Gegenstand.

 

 

Faltschlösser: 

Fahrradschloss ABUS Faltschloss
Faltschlösser kombinieren die Flexibilität eines Kettenschlosses mit der stabilen Sicherheit eines Bügelschlosses. Sie lassen sich wie ein Zollstock auf ein kompaktes Maß zusammenlegen und gut am Fahrrad befestigen.

Tipp: Die längste Version wählen, so hat man auch an Laternen wenig Mühe zum Anschließen.

 

Fahrrad-Codierung

Eine weitere und gute Möglichkeit sein E – Bike vor Langfingern zu schützen ist die Codierung Ihres Fahrrads. Die Codierung zeigt wer der Eigentümer des Bikes ist und erschwert somit den Wiederverkauf des geklauten Fahrrads. Dies ist eine gute Abschreckung da der Verkauf eines solchen Fahrrads erheblich schwerer ist.

Eine Graviermaschine oder ein spezieller Aufkleber verewigt auf dem Rahmen des Fahrrads einen verschlüsselten personenbezogenen Code, der aus einer individuellen Ziffern- und Buchstabenkombination besteht.

Sie setzt sich zusammen aus dem Autokennzeichen und Gemeindecode des Ortes, in dem der Eigentümer wohnt, einer fünfstelligen Zahl für die Straße, drei Ziffern für die Hausnummer, sowie den Eigentümer-Initialen, möglichst ergänzt durch eine zweistellige Jahreszahl der Codierung.

Ohne den umständlichen Zugriff auf Datenbanken können Polizei und Fundbüros aus dieser Nummer den Eigentümer des Fahrrads ermitteln.

Tipps zum Schutz vor Fahrrad-Diebstahl und einem polizeilichen Fahrradpass können Sie sich hier herunterladen.

Fahrradpass

Fazit:

Bei meinen Recherchen habe ich nicht ein einziges System gefunden das Ihr geliebtes E Mountainbike absolut sicher vor Diebstählen schützt. Fakt ist, ein Dieb der es darauf anlegt ist sicherlich mit entsprechenden Werkzeug ausgestattet (Flex, Seitenschneider etc.). Da hilft nur eins – lassen Sie Ihr Rad am besten nicht aus den Augen…

 

Was wenn es doch passiert?

Eine Horrorvorstellung, das Rad weg!!!

Die Chance, dass Sie ein einmal gestohlenes Fahrrad wieder bekommen geht gegen Null. Da lohnt es sich darüber nachzudenken ob man sein hochpreisiges Bike nicht lieber versichern sollte.

  • Hausratversicherung

Über die Ihre Hausratversicherung können Sie Ihr E Mountainbike mitversichern, da das Bike zum Haushalt gehört und damit gegen Diebstahl in verschlossenen Wohnungen oder Kellerräumen mitversichert ist. Ihr Rad ist dann bis zu seinem Wiederbeschaffungswert versichert.

Sie können Ihr Rad auch gegen Diebstahl auf dem Weg zur Arbeit, Einkauf etc. über die Hausratversicherung abdecken. Dies geschieht meist über eine vorab verhandelte Versicherungssumme. Bei dieser Art der Versicherung wird oftmals nur der Zeitwert Ihres Bikes ersetzt.

  • Spezielle Fahrradversicherung:

Für hochpreisige Räder lohnt es sich sicherlich über eine spezielle Fahrradversicherung nachzudenken. Versicherungen bieten den Vorteil, dass sie den vollen Kaufpreis Ihres E-Mountainbikes ersetzen. Eine gute Versicherung bekommen Sie Beispielsweise bei fahrradversicherung24.de  

Doch das hat auch seinen Preis. Da können im Jahr mal 100 bis 200 Euro zusammenkommen. In wie weit sich das rechnet muss jeder für sich beantworten.

 

Was sollten Sie für die Versicherung und Polizei bereithalten:

  • Rechnung des Fahrrads
  • Rahmennummer
  • Außergewöhnliche Merkmale (besondere Klingel, Kratzer etc.)
  • Fahrradpass (dafür gibt es sogar Apps)
  • Foto des Fahrrads